Konzert in Erinnerung an die November-Pogrome 1938

Musik von B.Bartok, R.Kahn, U.Mamlock und B.Kovacs

Das Konzert möchte vor allem 2 Musiker in den Focus rücken, die nach den Novemberpogromen 1938 emigrierten: Zum einen Robert Kahn (1865-1951), der im Dezember 1938 nach England emigrierte und zum anderen Ursula Mamlock, die im Februar 1939 nach New York emigrierte, wo sie zu einer der bedeutendsten Komponistinnen der USA avancierte, ehe sie die letzten 10 Jahre ihres Lebens in Berlin verbrachte. Dies führte auch zu persönlichen Begegnungen mit mehreren Mitwirkenden des geplanten Konzertvorhabens.  Die Biographien der beiden werden in diesem Konzert von der Musikwissenschaftlerin und freien Rundfunkbeauftragten Bettina Brand erhellt, die im Verein musica reanimata im Rahmen von Gesprächskonzerten zur Wiederentdeckung von Musik NS-verfolgter jüdischer Komponisten/innen mitwirkt. Darüber hinaus soll auch ein Werk Bela Bartoks erklingen, der ebenfalls emigrierte und als ein leuchtendes Beispiel des ihm möglichen Widerstands gegen die NS-Dikatur gelten darf. Er weigerte sich nach der Machtergreifung durch die Nationalsozialisten, weiter in Deutschland aufzutreten und unterzeichnete einen Protest gegen die in Ungarn erlassenen „Judengesetze“. Außerdem untersagte Bartok schon 1937 deutschen und italienischen Rundfunksendern, seine Werke weiterhin zu senden.

 

Mitwirkende:
Violine
Violoncello
Klarinette
Klarinette/Bassethorn
Klavier
12.11.2022, Sonnabend
Beginn:17.00 Uhr, Einlass ab 16.15 Uhr
Karten sind an der Abendkasse erhältlich.
Schüler, Studenten, Sozialhilfeempfänger,Schwerbehinderte 7,00 €
normal 10,00 €

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