Oratorio de Noël von Camille Saint-Saëns

J.G. Rheinberger - Orgelkonzert Nr. 2 g-Moll Karl Ditters von Dittersdorf(1739-1799) Konzert für Harfe und Orchester A-Dur

Camille Saint-Saëns komponierte sein Oratorio de Noël für fünf Vokalsoli, gemischten Chor, Streicher, Orgel und Harfe im Jahr 1860. Dem in lateinischer Sprache gesungenen Werk liegen Texte des Alten und Neuen Testamentes, der Evangelien, Psalmen und der katholischen Weihnachtsliturgie zugrunde. Eine aparte, kammermusikalische Instrumentierung, lyrisch gehaltene solistische Partien und ein schlicht geführter Chor verbinden sich zu einer pastoralen Grundstimmung und lassen dieses Weihnachtsoratorium zu einem der meist aufgeführten Werke des Komponisten werden.

Dazu:

J. G. Rheinberger - Konzert für Orgel und Orchester g-Moll

Josef Rheinberger brachte sein erstes Konzert für Orgel und Orchester im Juni 1884 innerhalb von nur 17 Tagen zu Papier. Eine klassische Solo-Rolle sah er für die „Königin“ aber nicht vor. Ihre Registrierung sollte eine totale Verschmelzung von Orgel- und Orchesterklang erlauben. Der Erfolg gab ihm recht: Nach der Uraufführung in Leipzig machte sich das Werk auf die Reise um die Welt. Zehn Jahre später schrieb Rheinberger sein zweites Orgelkonzert in g-Moll, das nicht minder erfolgreich war.

Dittersdorf, Karl Ditters von (1739-1799)

 Konzert für Harfe und Orchester A-Dur

Dittersdorf ist eine jener bunten Musikerpersönlichkeiten, die das Kulturmilieu des K.& k.-Reiches in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts in erheblicher Anzahl hervorbrachte. Wie Haydn ist er in Wien geboren und verbrachte den größten Teil seines reichen Musikerlebens als Geiger und Kapellmeister an den Höfen von Fürsten und Bischöfen der Donaumonarchie. Dort entfaltete er eine mitunter geradezu hektische musikalische Aktivität. Man sagt ihm nach, daß er von der Theaterleidenschaft besessen gewesen sei. Wo immer er hingekommen sei, habe er „nicht vor der Idee ruhen können, ein Haustheater zu errichten“. Die Frucht dieser Tätigkeit waren allein 40 musikdramatische Werke, wodurch sich Dittersdorf einen durchaus prominenten Platz in der Entwicklungsgeschichte des deutschen Singspieles sicherte.

 

Dittersdorfs Harfenkonzert ist eine freie Bearbeitung seines beliebten Cembalokonzertes. Neben seinem Konzert für Kontrabaß ist es sein bekanntestes Instrumentalwerk. Seine Beliebtheit verdankt es nicht zuletzt der außerordentlichen Durchsichtigkeit und den pastellfarbenen Farbtönen, die das Stück kennzeichnen. Beim Hören dieses Werkes mag man an die sommerhellen Fresken in den Landschlössern des k.u.k Rokokoadels denken, für den Dittersdorf arbeitete.

 

Mitwirkende:
Sopran
Alt 1
Alt 2
Tenor
Bass
Orgel
Leitung
09.12.2017
Beginn:17.00 Uhr, Einlass ab 16.30 Uhr
Karten sind im Vorverkauf erhältlich. Im Pfarramt (Zimmermannstr. 8) und im Weinhof Marienthal
Normal 14 €
Ermäßigt 12 €
Abendkassenaufschlag 2 €
Kinder einschl. 14 Jahre 0 €